Infoveranstaltung-Rojava in Frankfurt aM

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Humanitäre und politische Lage in Nord-Syrien/Rojava infolge der türkischen Invasion

Mit dem militärischen Sieg über den IS keimte im Nahen Osten Hoffnung auf, die von konfessionell und ethnisch konnotierten Konflikten
gezeichnete Region befrieden zu können. Insbesondere Rojava, die von Pluralismus, Ökologie und Gendergerechtigkeit geprägte Region im Norden Syriens, galt als gelebte Vision eines demokratischen Modells. Dies wurde auf weitere Gebiete Nordsyriens ausgeweitet.

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Handlungsempfehlung

Handlungsempfehlung zum Besuch des deutschen Außenministers in der Türkei

Das deutsche Außenministerium hat fünf Punkte benannt, die der deutsche Außenminister Heiko Maas bei seinem morgigen (26.10.2019) Besuch in der Türkei mit seinem türkischen Amtskollegen besprechen will.

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Aufruf-Rojava

Aktionsplan und Aufruf gegen den Krieg der Türkei in Rojava / Nordsyrien

Liebe AkademikerInnen,
Liebe WissenschaftlerInnen,

während wir uns im Hinblick auf die Invasion der Türkei in Rojava in der vergangenen Woche mit einer Pressemitteilung an die internationale Öffentlichkeit gewendet haben, ist dieser Aufruf vor allem an AkademikerInnen und WissenschaftlerInnen adressiert.

Die Ereignisse rund um Rojava treffen und betreffen uns alle. Mit großer Wertschätzung und Verbundenheit haben wir stets dieses Musterbeispiel einer von Pluralismus, Demokratie, Gendergerechtigkeit und Ökologie geprägten Gesellschaft gepriesen. Genau dies wird nun angegriffen.

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Presseerklärung

Ein erneuter Einmarsch der türkischen Armee in Syrien steht bevor. Ziel ist die Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien, wo Pluralismus, Demokratie, Gendergerechtigkeit und Ökologie das multiethnische und multireligiöse gesellschaftliche Zusammenleben prägen.

Die Militärinvasion verletzt internationales Völkerrecht und wird, wie zuvor in Afrin, zu einer humanitären Katastrophe mit Massakern und Massenvertreibungen führen.

Auch die Gefahr des Wiedererstarken des IS ist enorm. Tausende IS Kämpfer, die derzeit in Nordsyrien inhaftiert sind, werden freikommen. Dies stellt vor dem Hintergrund vorheriger Terroranschläge auch eine Gefahr für den Westen, insbesondere Europa, dar.

Die internationale Staatengemeinschaft ist aufgefordert, die Besatzungspolitik der Türkei zu stoppen. Der Mittlere Osten braucht keine weitere Destabilisierung. Die Kurden und ihre Verbündeten sind ein zentraler Stabilitätsfaktor, den es zu unterstützen gilt.

Kurd-Akad Deutschland, Großbritannien und Schweiz

Ankündigung

+++ 30.10.20 Fachtagung Jineolojî/Gender Studien

+++ 16.01.21 Konferenz von Ärzten und korrelierenden Professionen in Köln

+++ 30.01.21 Fachtagung NRW in Köln

+++ 06.03.21 Konferenz Muttersprache & Mehrsprachigkeit in Dortmund